Rendez-vous Warndt-Saargau
Rendez-vous Warndt-Saargau

Aktuelles

LEADER-Projektanträge bis 30. April einreichen

Für die LEADER-Region Warndt-Saargau können noch bis Ende April 2018 Projektanträge bei der Geschäftsstelle im Jagdschloss Karlsbrunn, Schlossstraße 14 in Großrosseln eingereicht werden. Es stehen Fördermittel in Höhe von insgesamt 300.000 € bereit.

LEADER steht für „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“ und bezeichnet einen besonderen Förderansatz, der über den Europäischen Landwirtschafts-fonds zur Entwicklung des ländlichen Raums ELER gefördert und im Saarland vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz kofinanziert wird. Über die Förderwürdigkeit von LEADER-Anträgen entscheidet die Lokale Aktionsgruppe auf der Grundlage ihrer lokalen Entwicklungsstrategie „Rendez-Vous Warndt-Saargau – gemeinsam, lebendig, grenzenlos“.

Um Fördermittel bewerben können sich Projektträger mit Projektvorschlägen, die thematisch zur Entwicklungsstrategie passen. Es können Projektanträge zu allen Handlungsfeldern eingereicht werden. Diese lauten wie folgt: „An der deutsch-französischen Grenze – Grenze als Chance und Herausforderung nutzen (HF1)“, „Räume im Wandel – das Erbe von Industrie und Bergbau zukunftsfähig gestalten (HF2)“, „Lebendige Ortschaften und aktives Engagement der Menschen in der Region (HF3)“ und „Saargau und Warndtwald – Natur und Landschaft als Ressource (HF4)“.

Ein Projektantrag besteht aus Projektsteckbrief, Kosten-/Finanzierungsübersicht und Selbstcheck. Die entsprechenden Formulare sowie allgemeine Hinweise zum Projektantrag stehen auf der Homepage der LAG Warndt-Saargau e.V. unter www.warndt-saargau.eu für Interessenten zum Abruf bereit. Vor Abgabe eines Projektantrages ist die LAG-Geschäftsstelle unter der Telefonnummer 06809 / 7020160 zu kontaktieren.

Für LEADER-Vorhaben gilt das Erstattungsprinzip, d.h. Vor- und Eigenanteilsfinanzierung der Projektvorhaben müssen von den Projektträgern gewährleistet werden.

Bei Fragen zu Projektbewerbungen gibt die Regionalmanagerin, Anke Klein-Brauer, gerne Auskunft. Erreichbar ist sie in der LAG-Geschäftsstelle.

Halbzeitbilanz bei der Lokalen Aktionsgruppe Warndt-Saargau

Mit einem Workshop beendet die LAG Warndt-Saargau e.V. ihre Zwischenevaluierung zur Halbzeit der EU-Förderperiode 2014-2020. An der Veranstaltung im Alten Abteihof Wadgassen (Dt. Zeitungsmuseum) am vergangenen Mittwoch nahmen rund 30 Vereinsmitglieder, Projektträger, Bürgermeister sowie Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher der LEADER-Region Warndt-Saargau e.V. teil und diskutierten über bisher erzielte Ergebnisse sowie neue Projektideen und Zielsetzungen für die noch verbleibenden Programmjahre bis Ende 2022. Die Veranstaltung wurde moderiert von Andrea Hartz und Eva Lichtenberger vom Planungsbüro AGL in Saarbrücken. Sie waren mit der Aufgabe betraut, eine Mitgliederbefragung und leitfadengestützte Interviews mit Schlüsselakteuren durchzuführen und haben auch die Ergebnisse der Dokumenten-analyse zusammengestellt und Handlungsempfehlungen ausgearbeitet.

Ein Drittel der insgesamt 1,5 Mio. Euro an Fördermitteln sind bereits in LEADER-Projekten gebunden. Um die noch verbleibenden LEADER-Fördermittel können Interessenten sich im Rahmen der sog. „Projektaufrufe“ mit einem LEADER-Antrag bewerben. Der derzeitige 4. Projektaufruf endet am 30. April 2018, der nächste Projektaufruf startet voraussichtlich im Herbst.

Über die Förderwürdigkeit der Projektbewerbungen und den Einsatz der Fördermittel entscheiden die Vorstandsmitglieder der Lokalen Aktionsgruppe auf der Grundlage der in der Lokalen Entwicklungsstrategie „Rendez-vous Warndt-Saargau – gemeinsam, lebendig, grenzenlos“ formulierten Handlungsfelder, Zielsetzungen und Bewertungs-kriterien.

Bisher sind insgesamt zwölf Projekte als förderwürdig eingestuft worden. Mit den LEADER-Fördermitteln wurde beispielsweise ein „Garten Vergissmeinnicht“ in Differten angelegt, die Dorfinfrastruktur in Gisingen gestärkt, das Historische Museum Wallerfangen als Bildungsort weiter ausgebaut, der Alte Hugenottenfriedhof in Ludweiler zu einem Erholungsort und das Waschhaus in Biringen zu einem attraktiven Haltepunkt am Saarlandradweg gestaltet. Auch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in der LEADER-Region wird gestärkt über die LEADER-Projekte „Gemeinsam Heimat gestalten“ und „Ortsgestaltung durch Bürgerwerkstätten“. Über das Projekt „Engagement braucht Raum“ ist auch die Gruppe der Jugendlichen im Fördergebiet in die Regionalentwicklung involviert. Alle LEADER-Projekte leisten einen Beitrag zur strukturellen, wirtschaftlichen, touristischen und sozialen Stärkung der ca. 240 km² großen Förderregion entlang der dt.-frz. Grenze von Rehlingen-Siersburg bis Klarenthal mit insgesamt 42 Orts- und Stadtteilen und ca. 70.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Für die bevorstehenden Programmjahre wollen die Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe kräftig die Werbetrommel für ihr Regionalentwicklungsvorhaben rühren und die Öffentlichkeitsarbeit optimieren. Die Gemeinde Großrosseln und die Stadt Völklingen bringen in den kommenden Monaten Ortsgestaltungsmaßnahmen auf den Weg, an denen die örtliche Bevölkerung mitwirken wird. Auch für das Handlungsfeld 2 der lokalen Entwicklungsstrategie „Räume im Wandel – das Erbe von Industrie und Bergbau nachhaltig entwickeln“ – sollen Projektanträge gewonnen werden.

Bürgerversammlungen in allen Ortsteilen von Großrosseln

Das Projekt „Ortsgestaltung durch Bürgerwerkstätten“ geht in die Umsetzung. Im Frühjahr soll es endlich losgehen. Großrosseln ist somit die erste Kommune der LEADER-Region Warndt-Saargau, die mit der Realisierung von Einzelmaßnahmen beginnen wird.

 

Bereits Ende 2016 hatten sich die Ortsräte mit den von der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Warndt-Saargau entwickelten Gestaltungsentwürfen zur Dorfverschönerung befasst und mit breiter Zustimmung begrüßt. Seitdem waren viele Schritte zur Vorbereitung des Projektes erforderlich. Die Bereitstellung von Haushaltsmitteln, die Genehmigung des Gemeindehaushaltes, der Zuwendungsantrag ans Umweltministerium und viele weitere verfahrenstechnische Fragen waren zu klären.

Doch zunächst haben die Einwohner das Wort. Im Rahmen von Bürgerversammlungen wird Projektleiter und Impulsgeber Gerhard Fischer Ideen und Vorschläge erläutern, die zu einer Verbesserung des Ortsbildes beitragen können. Dabei geht es u.a. um Vorschläge für Ortseingänge, Platzgestaltungen, Begrünungsmaßnahmen, zu denen jetzt die Meinungen der Dorfbewohner gefragt sind.

Darüber hinaus können die Bürgerinnen und Bürger der einzelnen Ortsteile auch bei der praktischen Umsetzung mitmachen, denn Bürgerbeteiligung ist Kern des Projektes und wesentlicher Bestandteil des gesamten LEADER-Prozesses. Im Rahmen der Versammlungen ist daher auch die Gründung von Bürgerwerkstätten vorgesehen.  

Was ist eine „Bürgerwerkstatt“?

„Bürgerwerkstatt“ ist die Bezeichnung für engagierte BewohnerInnen, die sich mit ihren Ideen und ihren Fähigkeiten für die Entwicklung ihres Dorfes (hier für die Verschönerung des Ortsbildes) einsetzen. Sie tun dies freiwillig und projektorientiert. Die Aktiven entscheiden selbst, welche Maßnahmen sie realisieren. Unterstützung erhalten sie von der Gemeinde und durch fachkundige Begleitung (Projektleitung). 

 

Die Termine für die Bürgerversammlungen in den einzelnen Ortsteilen lauten wie folgt:

  • St. Nikolaus 01. März 2018, 18 Uhr, Raum der AWO in der alten Schule
  • Emmersweiler 6. März 2018, 18 Uhr, Gebäude der AWO
  • Karlsbrunn 8. März 2018, 18 Uhr, Sportlerheim
  • Dorf im Warndt, 15. März 2018, 18 Uhr, Gebäude der AWO
  • Großrosseln 20. März 2018, 18 Uhr, Rathaus, Raum der AWO
  • Naßweiler 27. März 2018, 18 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus

Die Akteure der LAG hoffen auf reges Interesse der Bevölkerung.

Auf die bevorstehenden Veranstaltungen wird zu gegebenem Zeitpunkt nochmals im Gemeindejournal hingewiesen, wo auch über den weiteren Fortgang und die Entwicklung des Projektes regelmäßig informiert werden wird.

Ortsgestaltung durch Bürgerwerkstätten – Dorfkonzept für Differten wird vorgestellt

Das LEADER-Projekt „Ortsgestaltung durch Bürgerwerkstätten“ ist Gegenstand der Ortsratssitzung am 24. Januar in Differten. Vorgestellt wird ein Konzept mit verschie-denen Einzelprojekten (Gestaltung der Ortseingänge, Begrünungsmaßnahmen usw.), welches die Lokale Aktiongruppe (LAG) Warndt-Saargau erstellt hat. Die Vorschläge und deren spätere Umsetzung sollen zur Verschönerung des Ortsbildes beitragen.

Differten ist neben Werbeln und Friedrichweiler einer der drei Wadgasser Ortsteile, die innerhalb der LEADER-Förderregion Warndt-Saargau liegen. Innerhalb dieses Gebietes können Projekte mit Mitteln der EU und des Saarlandes in erheblichem Maße gefördert werden. Der LEADER-Ansatz bietet den Menschen in der Region Warndt-Saargau die Möglichkeit, den Entwicklungsprozess selbst mitzugestalten. Das heißt, dass sie eigene Ideen und auch eigene Kompetenzen mit einbringen und sich bei der Umsetzung im Rahmen von Bürgerwerkstätten auch aktiv beteiligen können.

Projektleiter Gerhard Fischer hat für Differten konzeptionelle Vorschläge entwickelt, die er in der Sitzung präsentieren und erläutern wird. Auch Anke Klein-Brauer, Regionalmanagerin der Förderregion, wird anwesend sein und für weitere Auskünfte zum LEADER-Prozess zur Verfügung stehen.

Die Akteure der LAG hoffen auf reges Interesse der Differter Bevölkerung. In einer weiteren Versammlung ist dann die Gründung einer Bürgerwerkstatt vorgesehen.

Was ist eine „Bürgerwerkstatt“?

„Bürgerwerkstatt“ ist die Bezeichnung für engagierte BewohnerInnen, die sich mit ihren Ideen und ihren Fähigkeiten für die Entwicklung ihres Dorfes (hier für die Verschönerung des Ortsbildes) einsetzen. Sie tun dies freiwillig und projektorientiert. Die Aktiven entscheiden selbst, welche Maßnahmen sie realisieren.

Unterstützung erhalten sie von der Gemeinde und durch fachkundige Begleitung (Projektleitung).

4. Projektaufruf der LAG Warndt-Saargau e.V.

Ab 01. Februar 2018 können sich Projektträger aus der LEADER-Region Warndt-Saargau mit innovativen und nachhaltigen Projektvorschlägen wieder um LEADER-Fördermittel bewerben.

Es können Projektbewerbungen zu allen vier Handlungsfelder der lokalen Entwicklungs-strategie „Rendez-vous Warndt-Saargau – gemeinsam, lebendig, grenzenlos“ eingereicht werden. Diese lauten: 1. An der deutsch-französischen Grenze – Grenze als Chance und Herausforderung nutzen, 2. Räume im Wandel – das Erbe von Industrie und Bergbau zukunftsfähig gestalten, 3. Lebendige Ortschaften und aktives Engagement der Menschen in der Region und 4. Saargau und Warndtwald – Natur und Landschaft als Ressource.

Für den 4. Projektaufruf stehen insgesamt 300.000 € an Fördermitteln aus dem LEADER-Topf bereit.

Die Frist zur Einreichung von Projektbewerbungen endet am 30.04.2018.

Projektanträge können sowohl von öffentlichen wie auch von privaten Antragstellern eingereicht werden. Die Mindestfördersumme beträgt 5.000 € (sog. „Bagatellgrenze“), Projektanträge mit einem geringeren Fördervolumen können nicht berücksichtigt werden.

Neue Vorstandsmitglieder bei der LAG Warndt-Saargau

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der LAG Warndt-Saargau e.V. am 07.11.2017 standen die Vorstandsneuwahlen auf der Tagesordnung. Zwei der insgesamt fünfzehn Vorstandsmitglieder schieden auf eigenen Wunsch aus. Alle anderen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Für den scheidenden Knut Zywiecki, der bereits dem Vorstand der LAG Warndt angehörte und zuletzt die Funktion des Schatzmeisters im Vorstand der LAG Warndt-Saargau innehatte, wurde Michael Samsel, zuvor Kassenprüfer, neu gewählt. Der 1. Vorsitzende, Jörg Dreistadt, kurz zuvor in seinem Amt bestätigt, würdigte das ehrenamtliche Engagement Zywieckis im und für den Vorstand der LAG Warndt-Saargau sowie in der früheren LAG Warndt, bedankte sich im Namen der Mitglieder und des Vorstands für die stets fachkompetente und konstruktive Zusammenarbeit mit einem Präsent und mit besten Wünschen für die Zukunft.

Als Beisitzerin neu in den Vorstand gewählt wurde auch Dagmar Arweiler vom Förder-verein „Bewahren und Erneuern“ Gisingen.

Die Kassenprüfer sind Günter Zahn, Bürgermeister der Gemeinde Wallerfangen, und Markus Ernst von der Interessengemeinschaft St. Nikolaus.

Nach kurzer Erläuterung des Haushaltsentwurfs 2018 durch die LEADER-Regionalmanagerin wurde auch dieser einstimmig verabschiedet. Blieben noch der Jahresbericht des 1. Vorsitzenden und die Berichterstattung der Regionalmanagerin über die zahlreichen Aktivitäten der LAG Warndt-Saargau e.V. in den vergangenen Monaten seit Jahresbeginn.

Gerhard Fischer, Leiter des LEADER-Vorhabens „Gemeinsam Heimat gestalten“ der LAG Warndt-Saargau e.V. berichtete über den aktuellen Projektstand und kündigt für die kommenden Monate die Initiierung von Bürgerwerkstätten in den Ortsteilen der Gemeinde Großrosseln an. Großrosseln will das Vorhaben „Ortsgestaltung durch Bürgerwerkstätten“ umzusetzen und wird dafür in Kürze eine Förderung über das LEADER-Vorhaben beim Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz beantragen. Es wäre dann das insgesamt achte Vorhaben, das als Beitrag zur lokalen Entwicklungs-strategie „Rendez-Vous Warndt-Saargau – gemeinsam, lebendig, grenzenlos“ aus LEADER-Mitteln gefördert werden wird. Vor einigen Tagen konnte das LEADER-Vorhaben „Garten Vergissmeinnicht“ des DRK Ortsvereins Differten e.V. abgeschlossen werden. Die Auszahlung der beantragten Zuwendung steht nun aus.

LEADER-Vorhaben im Saarland werden aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert. Die Projektträger steuern einen Eigenanteil bei. Für die aktuell in der Umsetzung befindlichen LEADER-Vorhaben der Warndt-Saargau-Region werden ca. 560.000 € investiert.

Zur Halbzeit der EU-Förderperiode die LAG Warndt-Saargau in 2017 wird die LAG Warndt-Saargau eine Zwischenevaluierung ihres LEADER-Vorhabens durchführen. Dazu wird es in den nächsten Wochen einige Termine geben. Mit dem Hinweis, dass die nächste Mitgliederversammlung voraussichtlich zum Ende des 1. Quartals 2018 stattfinden wird, beendete der 1. Vorsitzende die Versammlung nach zweieinhalb Stunden.

4. Projektaufruf der LAG Warndt-Saargau e.V. erst in 2018

Der 4. Projektaufruf der LAG Warndt-Saargau e.V. wird erst im kommenden Jahr starten, und zwar am 01. Februar 2018. Anlass ist die in diesem Jahr noch anstehende Zwischenbilanzierung des LEADER-Vorhabens nach der ersten Hälfte der EU-Förderperiode.

Voraussichtlich in den Monaten November 2017 bis Januar 2018 wird es in Sachen Halbzeitbilanzierung einige Termine und Veranstaltungen geben. Mit einer Rückschau auf den bisherigen Prozessverlauf erhoffen sich die LEADER-Akteure weitere Impulse für die nächsten Programmjahre. Geplant sind u.a. ein Bilanzworkshop und Interviews. Die Termine im Zusammenhang mit der Zwischenbilanzierung werden rechtzeitig öffentlich bekannt gegeben werden.

Nach Abschluss der Zwischenbilanzierung ist auch wieder eine umfassende Beratung interessierter Projektträger während des Projektaufrufs gewährleistet.

Öffentliche Mitgliederversammlung mit Vorstandsneuwahlen

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der Lokalen Aktionsgruppe Warndt-Saargau e.V. stehen wieder Vorstandsneuwahlen an. Der Vorstand ist – so steht es in der Vereinssatzung – alle zwei Jahre neu zu wählen. Auch die Beschlussfassung für den Haushalt des bevorstehenden Programmjahres 2018 steht auf der Tagesordnung.

Alle Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen, an der öffentlichen Versammlung am Dienstag, 07. November 2017, ab 17.30 Uhr, Sitzungssaal im Rathaus der Gemeinde Überherrn, Rathausstraße 101, teilzunehmen.

Mitglieder werden gebeten, Anträge an die Mitgliederversammlung bis spätestens 02.11.2017 bei der LAG-Geschäftsstelle schriftlich einzureichen.

Die LAG-Geschäftsstelle befindet sich im Jagdschloss Karlsbrunn, Schlossstraße 14 im Ortsteil Karlsbrunn der Gemeinde Großrosseln. Geschäftszeiten sind von Montag bis Mittwoch von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr, donnerstags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Entscheidung über LEADER-Projektanträge

In ihrer jüngsten Sitzung am 13.09.2017 haben die Vorstandsmitglieder der LAG Warndt-Saargau e.V. insgesamt fünf neue LEADER-Projektanträge als „förderwürdig“ anerkannt. Damit können nun für alle Projektanträge, die im Rahmen des 3. Projektaufrufs bis einschließlich 31.07.2017 eingereicht wurden, Fördermittel aus dem LEADER-Programm beim Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz beantragt werden. 

Mit Hilfe von LEADER-Mitteln möchte die Gemeinde Wadgassen gerne einen „Naturerlebnispfad Eulenmühle“ in Differten einrichten. Um LEADER-Fördermittel beworben hat sich auch der Landkreis Saarlouis mit einem „Museumskonzept Lothringer Bauernhausmuseum“, das sich im Wallerfanger Ortsteil Gisingen befindet.

Drei Anträge stammen von privaten Initiativen. Der Heimatkundliche Verein Warndt e.V. will den dritten Teil seiner zweisprachigen Buchdokumentation über den Warndt erstellen. In Hemmersdorf soll eine Erlebnisbrennerei entstehen und für ein Naturschutzprojekt in Nassweiler hat eine Arbeitsgruppe aus ortsansässigen Akteuren einen LEADER-Antrag eingereicht. 

Für die eingereichten Projektanträge des 3. Projektaufrufs können ca. 170.000 € aus dem LEADER-Topf verausgabt werden. Die Gesamtprojektkosten der fünf LEADER-Anträge belaufen sich dabei auf ca. 388.000 €.

Drei Projektanträge werden dem Handlungsfeld 1 „An der deutsch-französischen Grenze – Grenze als Chance und Herausforderung nutzen“ zugeordnet, die anderen beiden dem Handlungsfeld 4 „Saargau und Warndt – Natur und Landschaft als Ressource“.

Für die Bewilligung der beiden Natur-Projektvorhaben mussten die Vorstandsmitglieder zuvor noch eine Budgetaufstockung beschließen. Das Budget des Handlungsfelds 1 wurde um 30.000 € und das Budget des Handlungsfelds 2 „Räume im Wandel – das Erbe von Industrie und Bergbau zukunftsfähig gestalten“ um 70.000 € zugunsten des Handlungsfelds 4 reduziert. Durch diese Budgetaufstockung konnte gewährleistet werden, dass auch beim nächsten Projektaufruf ab 01. November noch Mittel für Projektanträge zum Handlungsfeld 4 zur Verfügung stehen werden. 

LAG-Geschäftsstelle zieht ins Jagdschloss Karlsbrunn

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Warndt-Saargau e.V. verlegt ihre Geschäftsstelle ins Jadgschloss Karlsbrunn. Dazu hat der LAG-Vorstand in seiner jüngsten Sitzung einen einstimmigen Beschluss gefasst.

Bereits in der letzten EU-Förderperiode befand sich die Geschäftsstelle der LAG Warndt e.V. an gleicher Stelle.

Wegen des Umzugs geschlossen ist die LAG-Geschäftsstelle vom 14. bis 17. August 2017.

Ab 21. August 2017 ist sie dann unter der neuen Adresse Schlossstraße 14, 66352 Großrosseln und der neuen Telefonnummer 06809 / 70 20 160  wieder erreichbar.

Die bisherigen bekannten Geschäftszeiten bleiben bestehen.

LEADER-Förderung für Jugendprojekt

Mit der Übergabe des Zuwendungsbescheids am 21.07.2017 durch Roland Krämer, Staatssekretär im saarländischen Umweltministerium, ist das Projekt „Engagement braucht Raum“ des Trägers JUZ United e.V. nun auch offiziell Bestandteil des LEADER-Prozesses der Warndt-Saargau-Region.

Das Projekt beinhaltet die Etablierung eines flächendeckenden Netzes selbstverwalteter Jugendtreffs in einem zweistufigen Projektverfahren. Die erste (einjährige) Projektphase besteht in der aktivierenden Bedarfsanalyse zur Einrichtung von Jugendtreffs in Gemeinden/Ortschaften der LEADER-Region ohne entsprechende Einrichtungen als Schwerpunktthema. Die zweite Phase beinhaltet die unterstützende Begleitung der Jugendinitiativen bis zur Etablierung der Treffs. Ziel des Projektes ist, Jugendliche als Zukunftspotential der Gemeinwesen zu aktivieren, indem ihnen eine Mitwirkung und Beteiligung am konkreten Projekt „Jugendtreff“ ermöglicht wird.

Jugendliche sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und unseres Gemeinwesens. Davon waren auch die LAG-Vorstandsmitglieder überzeugt, als sie sich im März für die Förderwürdigkeit des Projektes aussprachen.

Träger des LEADER-Projekts ist der Verband saarländischer Jugendzentren in Selbstverwaltung e.V. (JUZ United e.V.), seit über 40 Jahren aktiv in Sachen Förderung von Selbstorganisation und Selbstverwaltung in der Jugendarbeit.

Aus dem LEADER-Topf der Warndt-Saargau fließen nun 47.600 € an Fördermitteln in das Vorhaben, die zu 75% von der Europäischen Union (ELER) und zu 25% aus Landesmitteln über das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz bereitgestellt werden. Zur Übergabe des Zuwendungsbescheids traf man sich passenderweise im JUZ Großrosseln, eins von über 130 selbstverwalteten Jugendzentren im Saarland. Staatssekretär Roland Krämer würdigt das professionelle Engagement des Projektträgers und wünscht dem Vorhaben ein gutes Gelingen.

Zuwendungsbescheid für "Regionale Produkte en Route"

In Gisingen und Umgebung kurvt demnächst das „Bring-Wäänchen“ durch die Straßen. Das Kaffeemobil für Wanderer auf den Gisinger Traumschleifen ist zugleich auch Liefermobil für Kunden des Saargau-Dorfladens. Der Service einer mobilen Daseins-vorsorge soll insbesondere den älteren Bewohnerinnen und Bewohnern in den Gaudörfern zu Gute kommen.

Die Idee dazu stammt von den Gisingern selbst. Der Förderverein „Bewahren und Erneuern“ hat dazu im vergangenen Jahr einen LEADER-Antrag beim Umweltmini-sterium eingereicht und freut sich nun, dass die beantragte Fördersumme in Höhe von 64.903 € für das geplante Vorhaben bewilligt wurde. Das Geld stammt zu 75% aus dem Fördertopf der EU, genauer gesagt aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), und zu 25% aus Landesmitteln des Umweltministeriums im Rahmen des Saarländischen Entwicklungsplans für den ländlichen Raum (SEPL).

Am letzten Junisonntag nun überreichte Roland Krämer, Staatssekretär im saarländi-schen Umweltministerium, den symbolischen Scheck an Ulrike Heffinger, die ihn als Vorsitzende stellvertretend für den Verein und seine fleißigen Helferinnen und Helfer gerne entgegen nahm. In seiner Ansprache fand Staatssekretär Krämer viel Lob und Anerkennung für das vorbildliche Engagement der Vereinsmitglieder, die mit ihren Aktivitäten zum „Bewahren und Erneuern“ des Dorfes Gisingen einen großen Bogen spannen.

Bereits mehrere Jahre schon engagieren sich die Gisinger mit sehr viel Herzblut für ihr Dorf, haben ein offenes Ohr für die Sorgen und Wünsche ihrer Bewohnerschaft und reichlich Ideen. Mal kümmern sie sich um Wanderwege und eine schöne Ortsgestaltung, mal initiieren sie ein Jugendprojekt für freies Wlan. Das nächste Projekt des Vereins ist schon in Vorbereitung. Mit fachlicher Unterstützung von Ökonomierat Harro Wilhelm, Gärtner aus Leidenschaft und Gisinger Bürger, bewirbt sich der Ort um Fördermittel aus dem Programm „Dem Saarland blüht was“ des Umweltministeriums.

Und feiern können sie auch, die Gisinger. Anlässlich der Bescheidübergabe wurde eigens ein Fest am Museum Haus Saargau organisiert.

Zu Beginn hieß es erst einmal „Wandern auf Traumschleife“. Anschließend stand mit Honigschleudern, Mineralsteinschleifen und Ölpressen ein buntes Programm für die Besucherinnen und Besucher bereit. Die Vielfalt der Streuobstwiesen konnte in Form von Likören und Schnäpsen verkostet werden, ein Buffet mit selbstgebackenen Kuchen erfreute ebenso wie Fleisch- und Gemüsespezialitäten vom Grill oder leckere Quiches vom Dorfladen, wo auch das neu geschaffene Saargau-Brot gekauft werden konnte. Künstlerinnen des Kunstforums Saarlouis stellten ihre Werke aus, selbstgemachten Schmuck und kleine Gesellen aus Stoff konnten erworben werden.

Bei einem bis ins Detail liebevoll geplanten Fest ließ auch das musikalische Rahmenprogramm mit The Gap-Projekt, Mundartliedern von und mit Udo Britz und einem moselfränkischen Vortrag mit Blick auf das Klosterleben in mittelalterlicher Zeit von Patrik H. Feltes keine Wünsche offen. Und auch Herry Schmitt, bekannter Musiker und ebenfalls Gisinger Bürger, bereicherte das Programm gemeinsam mit den Kindern der hiesigen Grundschule.

Gegen Ende des Festes wurde noch das Ergebnis des Namenswettbewerbs verkündet, „Bring-Wäänchen“ hat das Rennen gemacht.

So viel Engagement können sich Bürgermeister einer Gemeinde nur wünschen.

Hier können Sie die Beitrittserklärung herunterladen!
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